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„Vor meinen Eltern und Kulisse in der deutschen Nationalmannschaft spielen zu können, hat mich stolz gemacht”

In der Kindheit die verschiedensten Sportarten ausprobiert und am Ende erfolgreich beim Basketball geblieben. Theresa Simon spricht mit SportlerINside über die Basketballart 3×3, die Diskrepanz zwischen Männer- und Frauenbasketball und welche Maßnahmen dort in den nächsten Jahren ergriffen werden können, um es ausgeglichener zu gestalten.

Du hast in der Kindheit unterschiedliche Sportarten, u.a. Turnen, Leichtathletik, Volleyball und Tennis, ausprobiert. Wie bist du letztendlich zum Basketball gekommen und wie alt warst du damals?
„Als ich 7 Jahre alt war, habe ich neben Basketball auch Tennis gespielt. Meine ganze Familie ist Tennis begeistert und ist auch selbst aktiv. Ich habe mich letztendlich, als ich 9 Jahre alt war, für den Teamsport Basketball entschieden.”

2019 hast du dein Debüt in der deutsche Nationalmannschaft gegeben.. Wie war der Moment, als zum ersten Mal die Nationalhymne ertönte?
„Ich hatte Gänsehaut und war sehr glücklich, dass ich es in den Kader geschafft habe. Vor meinen Eltern und Kulisse in der deutschen Nationalmannschaft spielen zu können, hat mich stolz gemacht.”

Du bist seitdem auch in der, noch relativ jungen Art, 3×3 Basketball aktiv. Was reizt dich an dieser Spielart und wie siehst du die Entwicklung in den nächsten Jahren?
„3×3 ist genau meine Sportart. Ich liebe das physische und freie Spiel. Mich reizt, dass das Spiel so schnell ist und man sozusagen einen „10 minütigen Sprint“ abliefert. Besonders in Deutschland ist die Sportart noch in Babyschuhen, aber dadurch dass schon viele Turniere besonders im Sommer organisiert und gespielt werden und sich unsere 3×3 Damen auch international weiterentwickeln, bin ich sehr zuversichtlich, dass diese Sportart seinen positiven Lauf nimmt und zusammen mit viel Unterstützung und Sponsoren sehr attraktiv werden kann!”

 Bei etlichen Sportarten ist eine Riesen-Diskrepanz zwischen Männern und Frauen festzustellen – finanziell und medial, aber auch in der zumindest subjektiven Wertschätzung. Besonders, wenn man besipielsweise in die NBA nach Amerika schaut. Wie nimmst du das war und welche Maßnahmen können in den nächsten Jahren, aus deiner Sicht, ergriffen werden um die Frauen weiter in den Fokus zu rücken?
„Dies in ein besonderes Thema, welches uns in den nächsten Jahren immer noch begleiten wird. Im Bezug auf die Sportart Basketball herrschen einige Vorurteile, dass Frauenbasketball nicht so attraktiv ist, weil es dort ja keine Dunkings und weniger Show gibt. Wenn sich jedoch der ein oder andere mal ein Damenspiel anguckt, wird er/sie vom Gegenteil überzeugt und ist mit Begeisterung dabei. Besonders durch die Medien und den sozialen Netzwerken kann der Frauensport allgemein sehr unterstützt und auf sich aufmerksam gemacht werden. Es sollte angestrebt werden in jedem Verein eine möglichst professionelle Struktur zu schaffen und die finanzielle Unterstützung sowohl von außen, aber auch intern zielgerichtet auf die wichtigsten Inhalte eines Teams zu legen (wie z.B. professionelle Physiotherapie und andere regenerative Maßnahmen, die für den Sportler essentiell sind, Individualtraining, Ärzte etc.)”

Und, natürlich zum Abschluss: Wie formulierst Du Deinen größten persönlichen, sportlichen Wunsch?
„Mein Wunsch ist es eines Tages in der Euroleague zu spielen.”
Bildquelle:Fiba
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