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„Jeder Leistungssportler hat ja den gleichen Traum und ich denke nichts ist unmöglich”

Sportart Judo . Jana Ziegler hat mit fünf Jahren zum ersten Mal trainiert und ist 2004 vor dem Fernseher endgültig für ihren Sport fasziniert worden. Wie es dazu kam, wie aufwendig Leistungssport ist und ihr bisheriges sportliches Highlight erzählt sie uns im Interview mit SportlerINside.

Wie bist du zu deiner Sportart Judo gekommen und in welchem Alter warst du damals?
„Ich hatte als Kind sehr viel Energie und meine Eltern haben mich in jegliche Sportarten gesteckt, die damals in unserem Dorfverein angeboten wurden, um meinen Bewegungsdrang irgendwie zu stillen. Turnen, Leichtathletik, Judo, Schwimmen, Reiten – irgendwann gab es aber nur noch Judo. Mit Judo hab ich im Frühjahr 2004, also mit fünf Jahren angefangen. In dem Jahr saß ich dann im Sommer auch schon vor dem Fernseher als Yvonne Bönisch Olympiasiegerin im Judo wurde.”

Was fasziniert dich an der Sportart Judo – warum diese Kampfsportart und keine anderen?
„Judo ist sehr komplex, man braucht natürlich viel Kraft und ein wenig Ausdauer schadet auch nicht. Aber grade der technische Teil ist ziemlich spannend. Es gibt viele verschiedene Kampfstile und Typen, unzähligen Varianten an Griffen und Grifferöffnungen und dann noch eine Masse an Techniken, um den Gegner zu Fall zu bringen. Und beim Judo wird nicht nur im Stand gekämpft, sondern der Bodenkampf ist auch entscheidend. Beim Wettkampf ist alles möglich, man kann nichts hundertprozentig vorhersagen und es gibt auch oft die ein oder andere Überraschung. Außerdem finde ich, dass es eine super Sportart für Kinder ist. Man lernt sich zu bewegen und seinen eigenen Körper zu beherrschen und nebenbei werden noch wichtige Werte vermittelt.”

Wie viel Aufwand bringt es für Dich mit sich, deine Sportart auf höchstem Niveau auszuüben?
„Der Aufwand ist beim Leistungssport in jeder Sportart sehr hoch. Für mich persönlich stehen in den Wochen, die man zuhause verbringt, elf Einheiten auf dem Plan. Vormittags Kraft, Ausdauer oder eine Technik Einheit mit anschließendem Zirkel, abends geht es dann immer auf die Matte zum Kämpfen. Dabei bleibt dann nicht immer ausreichend Zeit für Ausbildung, Freunde und Familie, meistens muss dann eine Sache bisschen zurückstecken, aber Training steht immer an erster Stelle.”
Du bist noch jung, hast vieles vor Dir – aber blicken wir doch schonmal zurück: Welches war dein bisheriges sportliches Highlight?
„Mein persönliches Highlight war zu einem als ich 2018 nach einem kurzfristigen Stützpunkt- und Trainerwechsel direkt meinen ersten European Cup (damals bei den Junioren) mit meinem neuen Team an der Seite gewinnen konnte.
Mein anderes Highlight war als ich Anfang 2020 deutsche Meisterin bei den Frauen wurde. Beide Siege waren mit viel Emotionen verbunden und es ist immer schön zu gewinnen und dabei denen, die an einen glauben und immer unterstützen, ein Stück weit etwas zurück zu geben.”

Und, natürlich zum Abschluss: Wie formulierst Du Deinen größten persönlichen, sportlichen Wunsch?
„Jeder Leistungssportler hat ja den gleichen Traum und ich denke nichts ist unmöglich.”
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