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„Ich hatte sofort Lust die Sportart in Deutschland groß aufzuziehen”

Mit 6 Jahren kam sie zu ihrer Sportart Basketball .Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Spielerin: Svenja Brunckhorst. Mehrfache deutsche Meisterin, Pokalsiegerin beim 5×5 Basketball. Die Kapitänin der DBB Auswahl entschied sich dann für den Wechsel zur Spielart 3×3, wo sie 2019 ebenfalls deutsche Meisterin wurde. Im Interview mit SportlerINside spricht sie über diesen Wechsel der Spielart, das große Ziele olympische Spiele in Tokio und ihre Erfahrungen auf den Auslandsstationen in Spanien und Frankreich.

Du bist mit 10 Jahren mit deiner Familie von Rotenburg nach Wasserburg gezogen. Wie bist du zum Basketball gekommen?
„Mein damaliger Nachbar war Basketball Trainer und seine Tochter war im selben Alter. Wir haben damals alles zusammen gemacht und so bin ich mit 6 Jahren über sie und meinen Nachbar zum Basketball gekommen.”

Du hast im Jahr 2013 deinen Einstand in der deutschen A-Nationalmannschaft gefeiert. Wie war der Moment, als zum ersten Mal die Nationalhymne ertönte?
„Puh, ich denke mal das ich super aufgeregt war, kann mich aber gar nicht mehr genau an mein erstes Spiel erinnern! Es ist ein ganz besonderes Gefühl und eine Ehre für die Nationalmannschaft zu spielen. Und dieses Gefühl ist bis jetzt nicht verflogen.”

Deine sportliche Liebe ist der TSV 1880 Wasserburg. Du hast u.a. Station bei Cadí La Seu in Spanien und Cavigal de Nice in Frankreich gemacht. Welche Erfahrungen konntest du auf den ausländischen Stationen sammeln?
„Die zwei Auslandstationen haben mir sportlich und persönlich viel gebracht. Ich habe persönlich viel über mich gelernt. Das Leben im Ausland, andere Kulturen, neue Sprachen gelernt etc und sportlich war es eine neue Herausforderung für mich. Beide Ligen sind sehr hoch angesehen in Europa. Für mich war der Schritt ins Ausland definitiv der Richtige!”

Mit Blick auf die olympischen Spiele in Tokio richtest du deinen Fokus auf, die noch relative neue Art, 3×3 Basketball und bist dafür nach Hannover gezogen. Was ist der Unterschied zu 5×5 Basketball und warum hast du dich für diesen Weg entschieden?
„Ich wollte nochmal eine komplett neue Herausforderung für mich. Ich habe sehr lange in der Deutschen Liga gespielt und hatte nicht mehr das Gefühl, dass in meiner aktuellen Situation zu mir passt. Dann kann die Möglichkeit mit 3×3. Ich hatte sofort Lust die Sportart in Deutschland groß aufzuziehen und mit der Chance Olympia Qualifikation musste man mich natürlich nicht lange überzeugen. Der größte Unterschied ist die Schnelligkeit des Spiels. Die 12 Sekunden machen es wirklich nicht einfach. Die Entscheidungsfindung muss enorm schnell gehen. Sonst sind natürlich die größten Unterschiede die Anzahl der Spieler, nur ein Korb, ein anderer Ball und das man sich sozusagen selber coachen muss auf dem Spielfeld.”

Und, natürlich zum Abschluss: Wie formulierst Du Deinen größten persönlichen, sportlichen Wunsch?
„Natürlich ist mein aktuelles Ziel die Olympia Qualifikation und somit ein Ticket für Tokio zu erspielen. Sonst wünsche ich mir diese tolle Sportart weiter in Deutschland zu positionieren. Wir sind gerade erst in den Startlöchern und haben viel Potential. Darauf freue ich mich sehr!”

Bildquelle:DBB

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