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„Ich habe mich bewusst für das Paarlaufen entschieden, da man dort mehr erreichen kann”

Annika Hocke  ist Eiskunstläuferin. Sie begann mit fünf Jahren mit der Sportart. Zu Beginn als Einzelläuferin unterwegs ist sie inzwischen endgültig zum Paarlauf gewechselt. Im Interview mit SportlerINside erzählt sie uns, wie es zu dieser Entscheidung kam, wie ein Partnerwechsel abläuft und wie sie mit Stürzen mitten in einer Kür umgeht.

Du hast 2005 mit dem Eiskunstlaufen begonnen. Wie bist du zu der Sportart gekommen?
„Ich war mit meiner Mama im Winter beim öffentlichen Eislaufen. Die Eisbahn in Berlin Wilmersdorf hat einen Außenring für den öffentlichen Lauf und im Innenring haben Vereinsläufer/innen trainiert. Ich war so fasziniert von den Sprüngen und Pirouetten, dass ich gleich zu meiner Mama gesagt habe, dass ich das auch machen möchte und dabei ist es geblieben.”

Du hast deine Karriere als Einzelläuferin gestartet und hast dich 2017 endgültig für den Paarlauf entschieden. Wie kam es zu dieser Entscheidung und kannst du dir vorstellen irgendwann mal wieder als Einzelläuferin zu starten?
„Ich kann mir definitiv nicht vorstellen nochmal Einzellauf zu machen. Ich habe mich bewusst für das Paarlaufen entschieden, da man dort mehr erreichen kann. Außerdem ist die Disziplin wahnsinnig abwechslungsreich und ich könnte mir nicht mehr vorstellen nur alleine auf dem Eis zu stehen”

Du hast von 2017 bis 2019 mit Ruben Blommaert trainiert. Seit 2019 trainierst du mit Robert Kunkel. Wie verläuft so ein Partnerwechsel und wie entscheidet sich, wer neuer Partner wird?
„Ein Partnerwechsel kann sehr unterschiedlich ablaufen, ist aber nie wirklich leicht. Es muss nicht nur „körperlich“ (z.B. das Größenverhältnis), sondern auch persönlich stimmen. Robert und ich hatten das Glück, dass wir beide in Berlin trainiert haben und zu dem Zeitpunkt partnerlos waren. Wir haben gemeinsam ein paar Elemente ausprobiert und gemerkt, dass es persönlich und auch leistungsmäßig stimmen könnte.”

Es kann mitten in einer Kür zu Stürzen bei den verschiedenen Elementen kommen. Wie gelingt es dir den Fokus sofort wieder auf die nächste Elemente zu legen und die Kür vernünftig zu Ende zu bekommen?
„Glücklicherweise war das für mich nie ein Problem. Ich kann Fehler im Programm sehr gut abhaken und mich einfach auf den Rest fokussieren. Gerade in einer Kür heißt ein Fehler nämlich nicht immer gleich das alles verloren ist, deswegen sollte man sich darauf konzentrieren das der Rest der Elemente noch gut funktioniert.”

Und, natürlich zum Abschluss: Wie formulierst Du Deinen größten persönlichen, sportlichen Wunsch?
„Ich finde es ist immer schwierig einen größten Wunsch zu haben. Ich habe liebe viele kleine Wünsche, damit ich nicht nach dem erreichen meines größten Wunsches weiß wie ich weitermachen soll.
So ein kleiner Wunsch ist es auf jeden Fall International Medaillen zu gewinnen und den Menschen im Gedächtnis zu bleiben und gegen eine Medaille bei den Olympischen Spielen wäre auch nichts einzuwenden.”

 

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