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„Es ist eine riesengroße Ehre dort an den Start gehen zu dürfen und es für uns Fünfkämpfer etwas ganz besonderes”

Schwimmen, Fechten, Reiten und das Combined aus Laufen und Schießen – Moderner Fünfkampf .Teilnahme an den Olympische Spiele 2012 in London und 2016 in Rio, mehrfache Weltmeisterin im Team und Deutsche Meisterin. Annika Schleu erzählt uns im Interview mit SportlerINside welches ihre Lieblingsdisziplin ist, ihren Beruf als Sportsoldatin und die damit verbundene Erleichterung zur Ausübung des Leistungssportes und ihre Erlebnisse bei ihren zwei Olympiateilnahmen.

Du hast im Alter von 10 Jahren mit dem Modernen Fünfkampf begonnen. Wie kam es damals dazu?
„Ich habe mit 10 Jahren mit Fünfkampf angefangen, weil ich durch eine Bekannte der Familie zu dem Sport gekommen bin. Die hat mich dort mit hingenommen. Ich habe es zuerst als Hobbysport gemacht, dann bin ich auf die Sportschule gegangen, war zur Sportfördergruppe. So wurde aus dem Hobbysport Leistungssport.”

Moderner Fünfkampf besteht aus den Disziplinen: Schwimmen, Fechten, Reiten und das Combined aus Laufen und Schießen. Wie sieht, bei den vielen unterschiedlichen Sportarten, deine Trainingsgestaltung aus und gib es eine Sportart, die du am Liebsten trainierst?
„Wir trainieren mehrere Disziplin pro Tag. Meistens so zwischen drei bis fünf am Tag – immer in unterschiedlichen Intensitäten. In der Regel trainieren wir an dem Tag, an dem wir intensiv Laufen das Schwimmen nur locker. Am liebsten mache ich Laser-Run oder am liebsten trainiere ich Laufen und Reiten. Laser Run ist auch meine liebste Disziplin generell.”

Während dem Frauensport häufig leider die mediale Beachtung fehlt, gibt es ein regelmäßiges Ereignis, bei dem auch den Sportlerinnen eine große Bühne geboten wird: Die olympischen Spiele. Du warst 2012 in London und 2016 in Rio dabei. Was war das für Dich für ein Moment, kurz vor deinem ersten Rennen auf olympischer Bühne?
„Natürlich ist es für jede Sportlerin und jeden Sportler das Größte an den olympischen Spielen teilzunehmen. Ich war sehr aufgeregt und nervös, als ich in London zum ersten Mal bei den Spielen an Start gegangen bin und natürlich dadurch schon sehr abgelenkt vom Wettkampf. Das war dann in Rio schon viel einfacher mich zu fokussieren.  Es ist eine riesengroße Ehre dort an den Start gehen zu dürfen und es für uns Fünfkämpfer etwas ganz besonderes.”

Du bist in der Sportsoldatin bei der Bundeswehr. Was bedeutet das für Dich und die Ausübung Deines Sports im Alltag?
„Ich bin Sportsoldatin seit 2010. Das ist eine riesengroße Erleichterung für mich, weil ich mir keine Gedanken um die finanzielle Situation machen muss. Wir werden dort wirklich extrem gut gefördert. Das bedeutet für mich als Sportlerin, dass ich gewisse Lehrgänge bei der Bundeswehr machen musste, insgesamt fünf. Davon zwei Sportlehrgänge und drei militärischen Lehrgänge, die ich alle schon absolviert habe. Jetzt bin ich bei der Sportfördergruppe angestellt, aber gehe hauptsächlich beim Training nach.”

Und, natürlich zum Abschluss: Wie formulierst Du Deinen größten persönlichen, sportlichen Wunsch?
„Im Leistungssport geht es natürlich ganz besonders immer um Medaillen und darum sich zu verbessern, um die bestmögliche Leistung zu zeigen. Da ist natürlich dann der Traum entstanden, über die letzten Jahre, die Karriere zu krönen mit einer Medaille bei den olympischen Spielen. Aber ich sage auch immer, dass ich finde, dass es sich im Fünfkampf überhaupt nicht planen lässt . Der Fünfkampf  ist so vielfältig und da kann alles passieren. Daher kann man es als Wunsch äußern, aber nicht als konkretes Ziel ausgeben. Aber natürlich hilft es einem die schwierigen oder anstrengenden Trainingsseiten zu überstehen.”
Bildquelle: Theuipm
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