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„Ein Gefühl der Freiheit während ich auf dem Schnee gleite”

Buckelpiste, akrobatische Sprünge und technisch anspruchsvolles Fahren auf Skier: Ski Freestyle. Beide Elternteile Freestyle Fahrer und Olympiateilnehmer. Sophie Weese wurde das Talent in die Wiege gelegt. Im Interview mit SportlerINside spricht sie über ihre Trainingsschwerpunkte, Leistungssport und Studium und warum sie sich für die Buckelpiste entschieden hat.

Deine Eltern sind beide Freestyle-Fahrer und Olympiateilnehmer. Da wurde dir die Sportart quasi in die Wiege gelegt. Was fasziniert dich an der Sportart Ski Freestyle?
„Dadurch, dass meine Eltern den Sport auch so intensiv betrieben haben, verbindet dies meine ganze Familie. Früher sammelte ich auch Erfahrungen in anderen Sportarten wie Tennis, Leichathletik, etc., doch das Ski fahren begeisterte mich immer am Meisten. Faszinierend an der Sportart Ski Freestyle sind für mich besonders zwei Dinge. Zum einen den Sport draußen in den Bergen auszuüben und oft tolle Aussichten mit Naturschauspielen zu genießen und zum anderen ein Gefühl der Freiheit während ich auf dem Schnee gleite und meinen eigenen Stil präsentiere.”

Warum hast du dich für die Buckelpiste entschieden und zum Beispiel nicht für die Half Pipe?
„Die Disziplin Buckelpiste ist für mich einzigartig und sticht besonders durch die Kombination aus den akrobatischen Sprüngen gemeinsam mit dem technisch anspruchsvollen Fahren in den Buckeln hervor. Die Arbeit in diesen beiden Bereichen hat mir schon sehr früh Spaß gemacht weshalb ich mich für diese Disziplin des Freestyle Skiings entschieden habe.”

Du studierst Sportwissenschaft und Biologie an der Universität Tübingen. Wie bekommst du Leistungssport und Studium unter einen Hut?
„Leistungssport und Studium gemeinsam unterzubringen ist nicht immer einfach. Durch Wettkämpfe und Trainings fehlt oft die Zeit für das Studium und es sammeln sich einige Fehlzeiten in Kursen an. Die Uni Tübingen kommt mir gerade bei Fehlzeiten sehr entgegen. Lerneinheiten müssen eben vor oder nach dem Training absolviert werden und auch einige Freizeitantivitäten werden hinten angestellt, anders wäre dies nicht zu kombinieren.”

Ski Freestyle erfordert die verschiedensten Trainingsschwerpunkte. Wie sieht deine Trainingsgestaltung aus?
„Das Training sieht je nach Vorbereitungs- oder Wettkampfphase sehr unterschiedlich aus. Im Sommer sind wir viel auf dem Trampolin und auf der Wasserschanze, um unsere Sprünge zu perfektionieren. Im Winter kommen dann so viele Skitage wie möglich dazu, um das Ganze im Schnee umzusetzen und das Fahren in den Buckeln vorzubereiten. Darüber hinaus darf natürlich das Konditionstraining in allen Bereichen nicht fehlen.”

Und, natürlich zum Abschluss: Wie formulierst Du Deinen größten persönlichen, sportlichen Wunsch?
„Mein größter persönlicher Wunsch ist es, bei den olympischen Spielen zu starten und dort mein Können zu zeigen.”