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„Aber gleichzeitig auch dankbar für die Möglichkeiten und Chancen die ich durch den Sport bekomme”

Sarah Köhler ist eine der erfolgreichsten deutschen Schwimmerin, sowohl im Becken, als auch im Freiwasser. Im Interview mit SportlerINside erzählt sie uns wie sich die Verschiebung der olympischen Spiele 2020 auf ihr Training ausgewirkt hat, welche Unterschiede es zwischen Becken und Freiwasser gibt und ihren größten sportlichen Wunsch.

Du konntest dir dein Ticket für die olympischen Spiele in Tokio schon bei der WM 2019 sichern. Also lange vor der Absage der Spiele. Wie hast du die Entscheidung damals aufgenommen und hat sich dein Training dadurch verändert, weil du plötzlich nicht mehr auf den Höhepunkt des Jahres hin trainieren konntest?
„Auch wenn es damals schon abzusehen war, war es dennoch erstmal ein ziemlicher Rückschlag. Es hat einige Zeit gedauert bis ich wieder zu 100% mit dem Kopf beim Training war. Im Grunde hat sich das Ziel nicht verändert, es ist eben nur vorerst weiter weg gerückt gewesen. Natürlich haben wir dann auch erstmal wieder anders trainiert, als es eigentlich geplant war und haben auch für ungefähr zwei Wochen das Training erstmal so weit reduziert, dass wir eine aktive Erholung hatten, bei der wir nur einmal am Tag leichtes Training gemacht haben.”

Während dem Frauensport häufig leider die mediale Beachtung fehlt, gibt es ein regelmäßiges Ereignis, bei dem auch den Sportlerinnen eine große Bühne geboten wird: Die olympischen Spiele. Du warst 2016 in Rio dabei. Was war das für Dich für ein Moment, kurz vor deinem ersten Rennen auf olympischer Bühne?
„Ich war natürlich super aufgeregt. Aber gleichzeitig auch dankbar für die Möglichkeiten und Chancen die ich durch den Sport bekomme.”

Du bist eine der erfolgreichsten deutschen Schwimmerin und konntest schon viele Erfolge feiern auf den verschiedenen, unterschiedlichen Strecken. Startest sowohl im Becken, als auch im Freiwasser. Was sind die größten Unterschieden und welches ist deine absolute Lieblingsdisziplin und Distanz?
„Der größte Unterschied zwischen Becken und Freiwasser ist definitiv der Körperkontakt. Im Becken hat jeder seine eigene Bahn und man kommt sich nicht in die Quere. Im Freiwasser ist das anders. Da kann es passieren, dass mir jemand in den Armzug greift, die Füße runter drückt oder auch mal einen Ellenbogen abbekommt. Eine absolute Lieblingsdistanz habe ich nicht – ich mag alle sowohl die 800m und 1500m im Becken, als auch das Freiwasser.”

Und, natürlich zum Abschluss: Wie formulierst Du Deinen größten persönlichen, sportlichen Wunsch?
„Mein Kindheitstraum ist natürlich eine olympische Medaille. Davon träumt sicher jeder Athleten der dort an den Start geht. Und für diesen Traum arbeite ich jeden Tag hart.”
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